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Abbildung Herzkatheter

Herzkatheteruntersuchung, Ballondilatation und Stentimplantation

Sollte sich bei vorausgegangenen Untersuchungen der Verdacht auf das Vorliegen einer bedeutsamen Minderdurchblutung des Herzens ergeben haben, stellt die Herzkatheteruntersuchung den gegenwärtigen „Gold Standart“ der weiterführenden Diagnostik dar. Hier kann neben der Diagnostik ggf. auch gleich eine Erweiterung des Herzkranzgefäßes durchgeführt werden. Bei der Herzkatheteruntersuchung wird in lokaler Betäubung entweder über die Leistenarterie (A. femoralis) oder über die Armarterie (A. radialis) ein dünner Katheter (4F = ca. 1.2 mm) zu den Herzkranzgefäßen vorgeschoben und Kontrastmittel appliziert. Sollten sich Engstellen zeigen, die einer sinnvollen Intervention zugänglich sind, können diese in gleicher Sitzung dilatiert (=aufgedehnt) und meist zusätzlich mit einem Stent (=Gefäßstütze) therapiert werden. Bei den Stents stehen sowohl unbeschichtete (=bare metal stents) als auch beschichtete (drug eluting stents (DES)) Stents zur Verfügung.

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